Goldfischglas

Als würde die Welt zu Flimmern beginnen, willkürlich. Nie wissend wann es das nächste Mal geschieht. Bitte seid so gut und werft mich hinaus ins offene Meer. Setzt euch für einen Moment an den Strand und schaut mir zu wie ich davon treibe. Ein recht amüsanter Gedanke, wenn man bedenkt welch Melancholie sich dahinter verbirgt. Meine Gedanken gehen wieder auf reisen, lassen sich nicht fest ketten, stehen niemals still. Um so ermüdender diesem ganzen Kreislauf „Geburt, Leben, Tod“ zuzuschauen. Alle Menschen gleichen einander, jedes Leben gleicht einem anderen. Ein roter Faden der sich schier ins Unendlich ausdehnt und mit der Zeit an Intensität verliert. Von Außen betrachtet sind wir allesamt kleine, dumme Fische, gefangen in einem riesengroßen Goldfischglas. Dem Anschein wahrend, wir wären frei.

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Eine Antwort auf „Goldfischglas

  1. Ich finde dieses Bild vom Goldfischglas überaus passend. Die Frage ist dann nur, wie groß ist dieses Glas? Unser Leben hat genau wie das Glas Grenzen, die man nicht durchbrechen kann. Es ist begrenzt. Aus der Sicht scheint es ein Gefängnis zu sein. Doch wir haben immerhin die Freiheit selbst zu entscheiden, in welche Richtung wir schwimmen. Und je nachdem, wie groß das Glas ist, können wir erstmal eine ganze Weile schwimmen. Auch wenn wir vielleicht so dumm sind und nicht merken, dass wir uns im Kreis bewegen. Es ist die Freiheit, die wir uns selbst einräumen und nicht selten einbilden.

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